Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026 der Julius Bär Gruppe

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagt: «Insgesamt haben wir im ersten Halbjahr 2026 eine starke operative Leistung erzielt und konnten einen Konzerngewinn auf Rekordniveau ausweisen. Dies ist auf eine deutlich erhöhte Kundenaktivität, ein Allzeithoch bei den verwalteten Vermögen, anhaltende Netto-Neugeldzuflüsse sowie eine weitere Verbesserung des operativen Hebels zurückzuführen. Diese Entwicklung unterstreicht die Stärke unseres Geschäftsmodells und die Fähigkeit unseres Teams, unsere Kundinnen und Kunden auch in einem anspruchsvollen und volatilen Marktumfeld effektiv zu unterstützen.

Die heutigen Ergebnisse stellen einen soliden Start in unseren neuen dreijährigen Strategiezyklus dar. Durch disziplinierte und konsequente Umsetzung erzielen wir bei allen unseren Prioritäten stetige Fortschritte, wobei unser Fokus besonders auf der Beschleunigung des organischen Wachstums liegt. Wir freuen uns, unsere Mittelfristziele zu bestätigen.»

__________________________

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukünftigen Performance und zur finanziellen Situation, die von den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert oder festgelegt sind. Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) – einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (M&A) – nützliche Informationen über die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM verstehen sich als Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative Performance Measures des Halbjahresberichts 2026 (nur in Englisch vorliegend) unter www.juliusbaer.com/reports. Siehe auch Abschnitt Alternative Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.

Performance-Analyse aus unterschiedlichen Berichtsperspektiven: ausgewiesen, adjustiert und zugrunde liegend
Zur Erhöhung der Transparenz stellt die Analyse in dieser Medienmitteilung die finanzielle Performance der Gruppe aus drei Perspektiven dar: ausgewiesen nach IFRS, adjustiert ohne M&A-bezogene Positionen sowie zugrunde liegend, wobei zusätzlich die Auswirkungen erhöhter Kreditverluste im 1. Halbjahr 2025 ausgeklammert werden.

Julius Bär erstellt den Konzernabschluss gemäss IFRS. Die Mittelfristziele der Gruppe für die Cost/Income Ratio und die Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) basieren jedoch auf adjustierten Ergebnissen, welche M&A-bezogene Auswirkungen auf Betriebsertrag und Geschäftsaufwand sowie auf die damit verbundenen Steuereffekte ausschliessen. In der Folge wird die Analyse der Entwicklung der Erfolgsrechnung sowohl auf ausgewiesener Basis als auch auf adjustierter Basis dargestellt, um das Rahmenwerk für die Performance-Beurteilung der Gruppe besser abzubilden.

Darüber hinaus weist die Gruppe darauf hin, dass das 1. Halbjahr 2025 durch eine wesentliche, nicht M&A-bezogene Position beeinflusst war: die deutlich erhöhten Netto-Kreditverluste in Höhe von CHF 130 Mio. (CHF 103 Mio. nach Steuern). Diese resultierten aus höheren Kreditwertberichtigungen auf ausgewählte Engagements in den Hypotheken- und Private-Debt-Kreditportfolios im 1. Halbjahr 2025. Um die zugrunde liegenden Performance-Trends klarer darzustellen, werden in der folgenden Analyse die adjustierten Ergebnisse des 1. Halbjahres 2026 zusätzlich mit den zugrunde liegenden Ergebnissen des 1. Halbjahres 2025 verglichen – das heisst, mit Ergebnissen, die sowohl um M&A-bezogene Positionen als auch um die oben genannten erhöhten Netto-Kreditverluste der Vorjahresperiode adjustiert wurden.

Erläuterung der Berichtsperspektiven

  • Ausgewiesen: Vollständige IFRS-Ergebnisse
  • Adjustiert: Ohne M&A-bezogene Positionen und damit verbundene Steuereffekte
  • Zugrunde liegend: Zusätzlicher Ausschluss der wesentlichen Kreditverluste im 1. Halbjahr 2025 (CHF 130 Mio., CHF 103 Mio. nach Steuern)

__________________________

Deutliches Wachstum der Kundenvermögen bei anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen
Die verwalteten Vermögen (AuM) stiegen auf einen Rekordwert von CHF 547 Mrd., was einem Plus von CHF 26 Mrd. (+5%) seit Jahresbeginn entspricht. Massgebend für diese Zunahme waren eine positive Marktentwicklung und Währungseffekte in Verbindung mit anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen. Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen im Jahresvergleich um 7% auf CHF 526 Mrd. Einschliesslich der Custody-Vermögen (AuC) von CHF 102 Mrd. stiegen die gesamthaft verwalteten Kundenvermögen auf einen neuen Höchststand von CHF 649 Mrd.

Nach einem verhaltenen Jahresauftakt erreichten die Netto-Neugeldzuflüsse CHF 5.7 Mrd. (2.2% annualisiert), da die Fortschritte weiterhin durch die laufende Implementierung des überarbeiteten Risiko- und Compliance-Rahmens der Gruppe beeinflusst wurden. Alle Regionen verzeichneten Nettozuflüsse, mit besonders starken Beiträgen von Western Markets, einschliesslich der Schweiz. Nach einem Unterbruch in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 setzte sich das Releveraging durch Kunden gegen Ende des Berichtszeitraums fort. Auch wenn die Auswirkungen der Implementierung des Risiko- und Compliance-Rahmens voraussichtlich bis ins Jahr 2027 andauern dürften, bekräftigt die Gruppe ihr Nettoneugeld-Wachstumsziel von 4–5% bis 2028.

Starker Anstieg des Betriebsertrags bei rekordhohen AuM und erhöhter Kundenaktivität
Der IFRS-Betriebsertrag erreichte CHF 2’276 Mio., was einem Anstieg von 26% gegenüber CHF 1’810 Mio. im 1. Halbjahr 2025 entspricht. Die Verbesserung reflektiert eine Erhöhung des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, des Nettoerfolgs aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) sowie des Erfolgs aus dem Zinsgeschäft. Darüber hinaus war der Vergleichszeitraum des Vorjahres durch zwei wesentliche Positionen beeinträchtigt: der M&A-bezogenen Nettoeffekt von CHF 99 Mio. aus dem Verkauf von Julius Baer Brazil und die oben erwähnten erhöhten Netto-Kreditverluste.

Da die M&A-bezogenen Anpassungen des Betriebsertrags in der ersten Hälfte von 2026 vernachlässigbar waren, belief sich der adjustierte Betriebsertrag ebenfalls auf CHF 2’276 Mio., was einem Anstieg von 12% gegenüber dem zugrunde liegenden Ergebnis von CHF 2’040 Mio. im Vorjahreszeitraum entspricht. Die entsprechende Bruttomarge stieg auf 87 Bp (1. Halbjahr 2025: 83 Bp).

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 12% auf CHF 1’279 Mio., wobei die wiederkehrenden Erträge um 10% auf CHF 984 Mio. anstiegen. Die hohe Kundenaktivität führte zu einer Zunahme der Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 12% auf CHF 448 Mio. Der Kommissionsaufwand ging um 1% auf CHF 153 Mio. zurück.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft erhöhte sich um 80% auf CHF 130 Mio., bedingt durch einen Rückgang beim Zinsaufwand um 21%, der den um 13% gesunkenen Zinsertrag mehr als ausglich. Trotz eines Anstiegs der durchschnittlichen Kreditvolumen im Vergleich zum Vorjahr sanken die Zinserträge aus Kundenausleihungen angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds um 16% auf CHF 529 Mio. Demgegenüber stieg der Zinsertrag aus dem Treasury-Portfolio – bestehend aus Schuldinstrumenten zu FVOCI (zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet) sowie Zinserträgen aus Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten – um 2% auf CHF 270 Mio., gestützt durch einen leichten Anstieg der durchschnittlichen Bestände. Gleichzeitig ging der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden um 22% auf CHF 582 Mio. zurück, in erster Linie bedingt durch tiefere Einlagenzinsen, obwohl die durchschnittlichen Bestände leicht zunahmen.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL wuchs um 9% auf CHF 876 Mio. Die Erträge aus Devisen- und Edelmetallhandel sowie aus strukturierten Produkten fielen in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 überdurchschnittlich stark aus und profitierten von Phasen erhöhter Volatilität und starken Kundenzuflüssen. In den Folgemonaten schwächten sie sich mit der Normalisierung der Marktbedingungen ab. Trotz etwas höherer Durchschnittsvolumen war der Ertrag aus Treasury Swaps rückläufig, was auf die gegenüber Vorjahr geringere Zinsdifferenz zwischen den US- und den Schweizer Zinssätzen zurückzuführen ist.

Der übrige ordentliche Erfolg nach IFRS stieg auf CHF 14 Mio. (1. Halbjahr 2025: CHF -83 Mio.), was den oben erwähnten M&A-bezogenen Effekt im 1. Halbjahr 2025 widerspiegelt. Im Vergleich zum adjustierten übrigen ordentlichen Erfolg von CHF 17 Mio. im 1. Halbjahr 2025 zeigte die Entwicklung einen geringfügigen Rückgang.

Die Nettokreditverluste auf finanziellen Vermögenswerten normalisierten sich auf CHF 23 Mio., nach CHF 130 Mio. im 1. Halbjahr 2025 (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: keine).

Weitere Verbesserung des operativen Hebels, adjustierte Cost/Income Ratio bei 62.6%
Der IFRS-Geschäftsaufwand erreichte CHF 1’462 Mio., was einem Anstieg von 2% gegenüber CHF 1’440 Mio. im 1. Halbjahr 2025 entspricht. Der Personalaufwand stieg um 4% auf CHF 974 Mio., während der Sachaufwand gleichbleibend bei CHF 371 Mio. lag. Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten waren nahezu unverändert bei CHF 73 Mio. Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen gingen um 8% auf CHF 44 Mio. zurück.

Der M&A-bezogene Geschäftsaufwand war im 1. Halbjahr 2026 vernachlässigbar (1. Halbjahr 2025: CHF 14 Mio.). Infolgedessen erreichte der adjustierte Geschäftsaufwand ebenfalls CHF 1462 Mio., was einem Anstieg von 2% entspricht (1. Halbjahr 2025: CHF 1’426 Mio.).

Wie bereits kommuniziert, verfolgt die Gruppe das Ziel, bis 2028 Bruttoeffizienzsteigerungen von CHF 130 Mio. zu realisieren. Im 1. Halbjahr 2026 beliefen sich die im Zusammenhang mit dem Programm angefallenen Umsetzungskosten auf CHF 7 Mio., während die daraus resultierenden Nettokosteneinsparungen CHF 11 Mio. betrugen.

Der adjustierte Personalaufwand erhöhte sich um 4% auf CHF 974 Mio., was auf einen Anstieg des durchschnittlichen Personalbestands um 1% gegenüber dem Vorjahr sowie höhere leistungs- und erfolgsabhängige Vergütungen zurückzuführen ist. Per 30. Juni 2026 beschäftigte die Gruppe 7’675 Vollzeitkräfte (FTE), was einem Nettozuwachs von 285 Stellen seit Jahresbeginn entspricht. Davon stammten mehr als die Hälfte von der Internalisierung von Funktionen, die zuvor extern erbracht wurden, sowie einer einmaligen Definitionsänderung, die insbesondere mit der Behandlung von Langzeitabsenzen zusammenhing. Auf Nettobasis sank die Zahl der Kundenberaterinnen und Kundenberater (RMs) um 14 auf 1’247 FTE, was die Einstellung von 50 RMs und das Ausscheiden von 64 RMs reflektiert. Ein erheblicher Teil dieser Abgänge resultierte aus kontinuierlichen Performance-Management-Massnahmen. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen AuM pro RM seit Jahresbeginn um 6% und erreichte zum Ende des Berichtszeitraums CHF 438 Mio.

Der adjustierte Sachaufwand war mit CHF 371 Mio. trotz einer Zunahme der Rückstellungen und Verluste um 3% auf CHF 37 Mio. stabil. Ohne Rückstellungen und Verluste in beiden Zeiträumen ging der Sachaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf CHF 333 Mio. zurück. Die Auswirkungen höherer technologiebezogener Kosten nach dem Start des Projekts zur Modernisierung der IT-Plattform in der Schweiz wurden durch Kosteneinsparungen und Internalisierungen kompensiert.

Die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen verringerten sich um 8% auf CHF 44 Mio., während sich die adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um 5% auf CHF 73 Mio. erhöhten. Letzteres war in erster Linie eine Auswirkung höherer IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne Rückstellungen und Verluste) verbesserte sich auf 62.6% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 68.2%).

Rekord-Konzerngewinn
Danke des starken AuM-Wachstums, einer höheren Kundenaktivität sowie eines verbesserten operativen Hebels konnte die Profitabilität im 1. Halbjahr 2026 signifikant gesteigert werden. Der Gewinn vor Steuern nach IFRS stieg um 120% auf CHF 814 Mio., während die Ertragssteuern um 88% auf CHF 141 Mio. anstiegen. Infolgedessen erhöhten sich sowohl der IFRS-Konzerngewinn der Gruppe als auch der Gewinn pro Aktie (EPS) um 128% und erreichten einen Halbjahresrekord von CHF 673 Mio. bzw. CHF 3.27, verglichen mit CHF 295 Mio. bzw. CHF 1.44 in der Vorjahresperiode.

Der adjustierte Gewinn vor Steuern stieg auf CHF 814 Mio., ein Anstieg von 33% gegenüber dem zugrunde liegenden Ergebnis des Vorjahres. Die entsprechende Vorsteuermarge verbesserte sich um 6 Bp auf 31 Bp.

Teilweise als Folge der weiteren Umsetzung der OECD-Mindestbesteuerung in verschiedenen Jurisdiktionen erhöhte sich die adjustierte Steuerquote auf 17.3% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 16.7%).

Der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe wuchs auf CHF 673 Mio. und der adjustierte EPS stieg auf CHF 3.27, was einem Plus von 32% gegenüber den zugrunde liegenden Werten von CHF 511 Mio. bzw. CHF 2.49 im 1. Halbjahr 2025 entspricht.

Neben einer deutlichen Zunahme des CET1-Kapitals verbesserte sich die adjustierte RoCET1 auf 32% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 28%).

Solide und liquide Bilanz
Im Vergleich zum Jahresende 2025 weitete sich die Bilanzsumme um 8% auf CHF 116.6 Mrd. aus, was in erster Linie auf einen Anstieg der Verpflichtungen gegenüber Kunden (Kundeneinlagen) um 8% auf CHF 72.1 Mrd. zurückzuführen war.

Die Kredite erhöhten sich um 5% auf CHF 44.4 Mrd., davon CHF 36.2 Mrd. Lombardkredite (+7%) und CHF 8.1 Mrd. Hypothekarkredite (-2%). Daraus resultierte ein Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen von 61%, ein Rückgang im Vergleich zu 63% Ende 2025.

Das gesamte Treasury-Portfolio wuchs um 15% auf CHF 17.6 Mrd., unterstützt durch einen Anstieg der zum FVOCI bewerteten finanziellen Vermögenswerte um 13% auf CHF 9.9 Mrd. sowie der finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten um 17% auf CHF 7.7 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital stieg um 2% auf CHF 7.4 Mrd.

Die Bilanz bleibt sehr liquid bei einer Liquiditätsdeckungsquote von 344% (Ende 2025: 261%).

Solide Kapitalausstattung
In der ersten Hälfte von 2026 verstärkte Julius Bär die bereits solide Kapitalausstattung beträchtlich.

Im Vergleich zum Jahresende 2025 nahm das CET1-Kapital um CHF 0.4 Mrd. bzw. 9% auf CHF 4.3 Mrd. zu. Trotz der Rückzahlung von Additional-Tier-1-Kapitalinstrumenten (AT1) in Höhe von USD 350 Mio. im März 2026 erhöhten sich das Tier-1-Kapital und das Gesamtkapital um CHF 0.1 Mrd. auf CHF 5.6 Mrd. bzw. CHF 5.7 Mrd.

Am 30. Juni 2026 beliefen sich die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf CHF 23.3 Mrd., ein Anstieg von CHF 0.6 Mrd. oder 3% verglichen mit dem Stand Ende 2025. Dies war zurückzuführen auf höhere Kreditrisikopositionen, die sich um CHF 0.3 Mrd. auf CHF 11.2 Mrd. erhöhten, sowie eine vergleichbare Zunahme der Marktrisikopositionen auf CHF 2.1 Mrd. Die operationellen Risikopositionen und nicht gegenparteibezogenen Risikopositionen blieben unverändert bei CHF 9.3 Mrd. bzw. CHF 0.6 Mrd.

Diese Entwicklungen führten zu einer CET1-Kapitalquote von 18.5% (Ende 2025: 17.4%) und einer Gesamtkapitalquote von 24.4% (Ende 2025: 24.7%). Gleichzeitig wuchs das Gesamtengagement um 7% auf CHF 120 Mrd., was in einer Tier 1 Leverage Ratio von 4.7% resultierte (Ende 2025: 4.9%).

Die Kapitalausstattung der Gruppe bleibt somit solide: Die CET1-Quote sowie die Gesamtkapitalquote liegen deutlich über den internen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und deutlich über den Ende Juni 2026 geltenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.4% bzw. 12.6%. Die Tier 1 Leverage Ratio befindet sich weiterhin komfortabel über dem regulatorischen Schwellenwert von 3.0%.

*Die M&A-bezogenen Anpassungen waren im 1. Halbjahr 2026 vernachlässigbar..

__________________________

Die Ergebniskonferenz für Analysten und Investoren wird um 8.30 Uhr (MESZ) via Webcast übertragen. Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Halbjahresbericht 2026, Zeitreihen-Tabellen sowie die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.
__________________________