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SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA
/ Schlagwort(e): Zwischenbericht
Corporate News
Der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Konzern weist im Zwischenkonzernabschluss zum 31.12.2025 ein negatives Periodenergebnis aus Konzernumsatz erhöht sich auf EUR 72,0 Mio. (Vorjahr: EUR 69,9 Mio.) Aufwendungen für die betriebliche Leistung steigen auf EUR 77,7 Mio. (Vorjahr: EUR 74,7 Mio.) Periodenergebnis verbessert sich auf EUR -4,8 Mio. (Vorjahr EUR -5,0 Mio.) Bremen, 21. April 2026 – Der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Konzern hat den Zeitraum 01.07.2025 bis 31.12.2025 mit einem negativen Periodenergebnis von EUR 4,8 Mio. abgeschlossen. Aus sportlicher Sicht war der Berichtszeitraum durch einen Trainerwechsel vor der Saison, vielen verletzten Spielern, einer intensiven Transferphase sowie einem höheren Fokus auf die Integration von Nachwuchsspielern in die Lizenzmannschaft geprägt. In der Bundesligatabelle ist die Lizenzmannschaft der Herren mit 17 Punkten und Platz 10 in die Winterpause gegangen. Die sehr gute sportliche Entwicklung der letzten Spielzeiten konnte dabei nicht fortgesetzt werden, was unter den vorstehend beschriebenen Rahmenbedingungen allerdings auch nicht erwartet wurde. Positiv ist hierbei die Entwicklung der Nachwuchsspieler Backhaus und Coulibaly zu absoluten Stammspielern und des Spielers Covic als festem Bestandteil des Profikaders mit regelmäßigen Einsätzen hervorzuheben. Die sportliche Entwicklung im Berichtszeitraum ist aus Sicht des Konzerns ganzheitlich betrachtet zufriedenstellend verlaufen. Die Umsatzerlöse des SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Konzerns haben sich bei in den einzelnen Bereichen unterschiedlicher Entwicklung um insgesamt EUR 2,1 Mio. erhöht. Diese Entwicklung ist insbesondere auf erhöhte Transfererlöse (+EUR 5,0 Mio.) zurückzuführen. Dem standen durch das Ausscheiden in der 1. Runde des DFB-Pokals um EUR 2,5 Mio. geringere Erlöse und um EUR 1,2 Mio. reduzierte Umsätze im Bereich Merchandise gegenüber. Bei den Aufwendungen für die betriebliche Leistung ist eine Steigerung von EUR 3,0 Mio. zu verzeichnen. Diese ist im Wesentlichen auf gestiegene Abschreibungen auf Lizenzspieler als Folge der getätigten Investitionen in den Kader in der Sommertransferperiode 2025 sowie gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen. Daneben haben sich die Personalkosten im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht erhöht (+EUR 0,9 Mio.). Die Kosten für den Lizenzspielerkader sind dabei nahezu unverändert geblieben, die Erhöhung resultiert insbesondere aus gestiegenen Aufwendungen in den strategischen Bereichen Nachwuchs und Frauenfußball. Die Material-, Betriebs- und Vertriebsaufwendungen haben sich reduziert, konnten aber die Steigerungen in den vorstehenden Bereichen nicht vollständig ausgleichen. Das Betriebsergebnis im Berichtszeitraum zeigt sich als Folge mit EUR -3,8 Mio. (Vorjahr EUR -3,9 Mio.) nahezu unverändert. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und Steuern weist der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Konzern ein Periodenergebnis für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres von EUR -4,8 Mio. aus. Das Konzerneigenkapital beläuft sich zum 31.12.2025 auf EUR 10,0 Mio., die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 10,8%. Der Finanzmittelfonds des Konzerns ist zum Betrachtungsstichtag 31.12.2025 mit EUR 11,8 Mio. (Vorjahr EUR 46,6 Mio.) weiterhin positiv, aber deutlich reduziert. Im Vergleich zum 30.06.2025 ergibt sich ein um EUR 17,8 Mio. reduzierter Finanzmittelfonds. Sowohl der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit EUR -3,3 Mio. als auch der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (EUR -11,6 Mio.) sowie der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (EUR -2,8 Mio.) weisen einen negativen Saldo aus, sodass als Folge die dargestellte Verminderung des Finanzmittelfonds in der Berichtsperiode erzielt wurde. Es besteht weiterhin ergänzend eine Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 9,0 Mio. mit einer Laufzeit bis zum 01.07.2027. Zusammenfassend ist der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Konzern mit dem erzielten Periodenergebnis nicht vollumfänglich zufrieden. Insbesondere das Ausscheiden in der ersten Runde des DFB-Pokals mit entsprechenden Auswirkungen auf die Umsatzerlöse aus Spielbetrieb und medialen Verwertungsrechten sowie die nicht vollständig erreichten Ziele im Bereich der Transfererlöse haben zu einer negativen Abweichung von den Planzahlen geführt. Positiv ist die Entwicklung der strategisch wichtigen Infrastrukturmaßnahmen im Bereich des Leistungszentrums hervorzuheben. Die Projekte befinden sich im Zeit- und Kostenplan und die angestrebte Finanzierung konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/2026 verfolgt der Konzern weiterhin das Ziel nach dem Fehlbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder einen Jahresüberschuss zu erzielen. Darauf sind die wirtschaftlichen Aktivitäten im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ausgerichtet. Nach dem Bilanzstichtag konnte eine zweite Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen werden. Das Regionale Bündnis aus Bremer Unternehmern, das seit 2024 als Minderheitsgesellschafter Anteile an der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA hält, weitet sein Engagement aus und hält als Minderheitsgesellschafter nunmehr 19,39 Prozent an der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA. Darüber hinaus wurde von der DFL die Lizenz für die Spielzeit 2026/2027 für beide Szenarien Bundesliga und 2. Bundesliga ohne Bedingungen oder Auflagen im Bereich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erteilt. Dies zeigt das große Vertrauen relevanter Stakeholder in die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Aus sportlicher Sicht ist die Lizenzmannschaft der Herren zunächst sehr schwer in das zweite Geschäftshalbjahr gestartet. Trotz größtenteils nicht schlechter Leistungen endete erst am 24. Spieltag mit einem Heimsieg gegen den 1.FC Heidenheim eine Serie von 13 sieglosen Spielen. Ende Januar wurde vor dem Hintergrund der sportlichen Situation der bisherige Cheftrainer Horst Steffen sowie Teile seines Trainerteams freigestellt und mit Daniel Thioune ein Nachfolger verpflichtet. Seit dem Heimsieg gegen den 1.FC Heidenheim konnte die Mannschaft 12 Punkte aus 7 Spielen holen und ist damit auf Platz 15 mit 31 Punkten in der Tabelle platziert. Die Mannschaft liegt 5 Punkte vor dem Relegationsplatz und 7 Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz. In den nun noch ausstehenden 4 Spielen der laufenden Saison 2025/2026 ist der Konzern überzeugt, die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu erzielen. Die Lizenzmannschaft der Frauen steht aktuell mit 35 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Das Team zeigt sich unter dem neuen Trainerteam um die Cheftrainerin Friederike Kromp sehr gut. Leider konnte der historische Erfolg mit der Finalteilnahme im DFB-Pokal im Vorjahr nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen die SGS Limited Essen nicht wiederholt werden. Der Zwischenkonzernabschluss zum 31.12.2025 ist unter www.werder.de/business/anleihe-2025/finanzberichte abrufbar.
21.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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2312096 21.04.2026 CET/CEST